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IG-Passivhaus / Informations-Gemeinschaft Passivhaus Deutschland | Wanderausstellung Hessen

Wanderausstellung zum Thema Passivhaus

Auf dieser Seite finden Sie eine vom Passivhaus Institut konzipierte Wanderausstellung im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Hier bieten Schautafeln leicht verständliche Informationen zu den Prinzipien des Passivhauses. Dargestellt werden die Lösungen sowohl für den Neubau als auch für die Modernisierung von Wohn- und Nichtwohngebäuden, die Kosten, die Fördermöglichkeiten und gebaute Beispiele aus Hessen. Zu einem späteren Zeitpunkt werden auf dieser Seite die Modellen dargestellt, die ebenfalls Teil der Austellung sind.

 

Die Wanderausstellung zum Thema Passivhaus kann innerhalb von Hessen beim
Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz 

kostenfrei ausgeliehen werden.
Alle Informationen zum Verleih finden Sie unter passivhausausstellung-hessen.de

 

Die Tafeln stehen auf dieser Seite auch zum Download zur Verfügung.

 

 Das Bauteilexponat zeigt zwei verschiedene Passivhaus geeignete Wandaufbauten, ein Kunststoff und ein Holzfenster mit ihren Einbausituationen. Auf der Rückseite des Modells wird der Temperaturverlauf in der Wand anhand eines Isothermenbildes visualisiert. Das Modell vermittelt, dass mit unterschiedlichen Lösungen eine hervorragende thermische Behaglichkeit erzielt werden kann. Das Bauteilexponat zeigt zwei verschiedene Passivhaus geeignete Wandaufbauten, ein Kunststoff und ein Holzfenster mit ihren Einbausituationen. Auf der Rückseite des Modells wird der Temperaturverlauf in der Wand anhand eines Isothermenbildes visualisiert.Das Modell vermittelt, dass mit unterschiedlichen Lösungen eine hervorragende thermische Behaglichkeit erzielt werden kann. Durch das Verglasungsexponat werden die thermische Qualitäten verschiedener Verglasungen erspürbar. Das Innere des Exponates wird auf Null Grad Celsius gekühlt. In vier Segmenten ist eine Einfachverglasung, eine Doppelverglasung, ein Zweischeiben- und ein Dreischeibenwärmeschutzglas eingesetzt. Die unterschiedlichen Oberflächentemperaturen der Glaser können mit der Hand erfühlt werden und mit einem Temperatursensor gemessen werden. Tauwasser auf der Außenseite der Einfachverglasung und Reifbildung hinter der Dreischeibenwärmeschutzverglasung machen die Qualitätsunterschiede auch sichtbar.

 

 Das Modell zeigt ein Einfamilienhaus aus dem südhessischen Bensheim, das von Architekt Andreas M. Herschel entworfen wurde. Im Modell sind Passivhauskomponenten wie Verglasung, Wärmedämmung, Wärmebrückenfreiheit und Lüftungsanlage dargestellt. Über vier Taster können verschiedene Haustechnikkomponenten markiert werden, um die Funktionsweise und das Zusammenwirken der Komponenten zu verdeutlichen. Auf einem Display unterhalb des Modells werden wechselnde Bilder des Gebäudes gezeigt.

 Im Lüftungsexponat wird ein Luft-Luft-Wärmetauscher dargestellt, der auf Knopfdruck wechselweise oder gleichzeitig mit warmer bzw. kalter Luft durchströmt wird.Je nach dem, welche Knöpfe gedrückt werden, wird die Luft an den Ausgängen des Wärmetauschers warm oder kalt. Die Funktionsweise des Wärmetauschers wird so spielerisch erfahrbar gemacht. Auch für das Exponat „Wärmebrücke“ stand das Passivhaus aus Bensheim Pate. Durch eine Glühbirne wird der Innenraum des Modells aufgeheizt. Die massive deckenplatte kragt an einer Seite des Modells als Balkonplatte aus und stellt eine erhebliche Wärmebrücke dar. Auf der anderen Seite des Modells ist der Balkon vor das Gebäude gestellt – Diese Lösung ist wärmebrückenfrei und wurde in Bensheim umgesetzt. Durch Anfassen der beiden Betonplatten können die unterschiedlichen Temperaturen deutlich wahrgenommen werden. Die Wärmebrücke wird erfühlbar und begreifbar.

 

 

 

 

Download

Hier können Sie die einzelnen Tafeln als PDF oder das Gesamt-PDF herunterladen.

Gesamt PDF

Tafel 1: Was ist ein Passivhaus ?
Tafel 2: Passivhaus-Beispiele in Hessen
Tafel 3: Fünf Grundprinzipien
Tafel 4: Wärmedämmung im Passivhaus
Tafe 5: Fenster
Tafel 6: Wärmebrückenfreies Konstruieren
Tafel 7: Luftdichtheit
Tafel 8: Lüftung
Tafel 9: Vorurteile ?
Tafel 10: Investition in Qualität
Tafel 11: Haustechnik
Tafel 12: Mehrfamilienhäuser
Tafel 13: Nutzererfahrungen
Tafel 14: Altbaumodernisierung
Tafel 15: Informationen auf einen Blick
Tafel 16: Schrittweise modernisieren
Tafel 17: Geschosswohnungsbau
Tafel 18: Gebäudetechnik im Geschosswohnungsbau

 

Konzeption:
Dr. Witta Ebel
Prof. Dr. Wolfgang Feist
Patricia Inhofer
Dr. Benjamin Krick

Unter Mitarbeit von:
Zeno Bastian
Marlies Blücher
Wolfgang Hasper
Markus John
Oliver Kah
Dr. Berthold Kaufmann
Ana Krause
Vahid Sariri
Sabine Stillfried
Susanne Theumer
Susanne Winkel


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